Satzung

Die von der Gründerversammlung am 17. Oktober 1980 in Frankfurt am Main beschlossene Satzung für „INTERPLAST-Germany e.V.“ wurde bei der Mitgliederversammlung am 10.03.2017 in Bad Honnefin die hier vorliegende Fassung geändert und einstimmig beschlossen.

Satzung

INTERPLAST-Germany e. V.

Gemeinnütziger Verein für Plastische Chirurgie in Entwicklungsländern

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein führt den Namen: INTERPLAST – Germany
  2. Der Verein hat seine Geschäftsstelle bei dem/der jeweiligen Vorsitzenden und ist beim Amtsgericht in Frankfurt am Main unter der Vereinsregister-Nr. 73 VR 8419 eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

Aufgabe des Vereins ist die plastisch-chirurgische Hilfe, Menschen in Entwicklungsländern mit angeborenen und erworbenen Defekten und Fehlbildungen durch chirurgische Eingriffe sowie begleitende humanitäre und mildtätig-soziale Maßnahmen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität zu verhelfen. Dabei arbeitet der Verein auch mit anderen Organisationen und Stiftungen zusammen, die ähnliche Ziele verfolgen. Der Verein kann auch solchen Organisationen Mittel zur Verfügung stellen, wenn die zweckentsprechende Verwendung sichergestellt ist. In erster Linie sollen Patienten mit Gesichtsfehlbildungen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Handfehlbildungen, schweren Verbrennungsnarben, Tumoren der Haut und des Kopfes, Defekten durch Unfälle oder Kriegsfolgen und sonstigen Erkrankungen, die in das Fachgebiet der Plastischen Chirurgie fallen, behandelt werden.

Die Operationen werden von einem Operationsteam unentgeltlich entweder in dem betreffenden Entwicklungsland oder ausnahmsweise in einer plastisch-chirurgischen Abteilung eines deutschen Krankenhauses vorgenommen. Der Verein finanziert dabei entweder die Reise und die Aufenthaltskosten des Operationsteams in das betreffende Entwicklungsland oder die Reise und den Krankenhausaufenthalt der Patienten in die Bundesrepublik Deutschland. Als Entwicklungsland gelten nicht nur die Länder, die als solche von der Bundesrepublik Deutschland anerkannt sind, sondern alle Länder in denen sozial bedürftige Menschen plastisch-chirurgische Hilfe brauchen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne der Vorschrift des § 63 AO. Die Mitglieder des Vereins und alle den Satzungszweck verwirklichende Personen arbeiten für den Verein unent-geltlich. Ansonsten werden lediglich die entstandenen Reise-, Aufenthalts- und Materialkosten erstattet, soweit tatsächlich Aufwendungen entstanden sind. Die Mitglieder erhalten darüber hinaus keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Nach Genehmigung durch den Vorstand darf, falls erforderlich, für umfangreiche administrative Aufgaben im Bereich des Vorstandes und der Sektionen ein(e) Mitarbeiter(in) (Nichtmitglied) beschäftigt und finanziert werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein hat:

  1. ordentliche Mitglieder
  2. Ehrenmitglieder

Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben. Ordentliche Mitglieder können sowohl natürliche als auch juristische Personen werden.

Mitglied kann jeder werden ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse, Religion, politische Einstellung oder Staatsangehörigkeit. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen.

Die Mitgliedschaft erlischt bei Tod, durch Austritt (der nur schriftlich zum Jahresende erklärt werden kann) und durch Ausschluss. Der Ausschluss erfolgt auf schriftlich begründeten Antrag eines Mitgliedes durch Beschluss des Vorstandes. Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Beim Ausscheiden aus dem Verein erlischt jeder Anspruch auf sämtliche als Vereinsmitglied erworbene Rechte.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, wobei die ordentlichen und auch die Ehrenmitglieder Antrags- und Stimmrecht besitzen. Juristische Personen als Mitglied haben jedoch nur eine Stimme.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt und beträgt derzeit 30,- € pro Jahr. Der Betrag ist im laufenden Jahr fällig. Erfolgt nach einmaliger Mahnung keine Zahlung führt dies zum Ausschluss.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand
  3. Die Sektionen

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mindestens 2 Wochen im voraus schriftlich einberufen und soll jährlich stattfinden.
  1. Bei aktuellem Anlass kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen oder
  1. 25 v. H. der Mitglieder haben die Möglichkeit, unabhängig von der Einberufung durch den Vorstand, die Einberufung einer Mitgliederversammlung zu beantragen.
  1. Die Tagesordnung soll enthalten.
  1. Jahresbericht des Vorsitzenden
  2. Bericht des Kassenprüfers und des Kassenwartes
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Neuwahlen, sofern erforderlich
  5. Haushaltsvoranschlag, Anträge und Wünsche
  6. Verschiedenes

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter geleitet. Über die Mitgliederversammlung selbst ist ein Protokoll zu führen, das von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben ist. Bei Abstimmungen gelten Anträge als abgelehnt, wenn Stimmengleichheit besteht.

Satzungsänderungen können nur mit Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Versammlung mit ¾ Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Von der Jahreshauptversammlung werden mindestens zwei Kassenprüfer für die Zeit von vier Jahren gewählt. Den Kassenprüfern obliegt die Prüfung des gesamten Rechnungswesens des Vereins. Sie haben der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten und können unbegrenzt wieder-gewählt werden.

Außerhalb der Mitgliederversammlung können Beschlüsse auch im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst werden.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich zusammen aus:

  1. Dem Vorsitzenden
  2. Dem Kassenwart
  3. Dem stellvertretenden Vorsitzenden
  4. Dem Schriftführer

Jedes der genannten Vorstandsmitglieder kann alleine den Verein nach außen hin vertreten. Der Vorstand kann einstimmig Mitglieder im Sinne des § 30 BGB für besondere Aufgaben in den erweiterten Vorstand berufen. So ernennt der Vorstand für jede einzelne Sektion des Vereins je einen Sektionsleiter und bei Bedarf einen Sektionskassenwart.

Der Vorstand wird in der Jahreshauptversammlung jeweils für vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe der Legislaturperiode aus, kann der Vorsitzende mit den übrigen verbleibenden Vorstandsmitglieder kommissarisch ein weiteres Vorstandsmitglied einsetzten, das dann ebenfalls Vorstand im Sinne des § 26 BGB wird.

§ 9 Sektionen

  1. Der Verein gliedert sich in einzelne Sektionen.
  1. Die Sektionen bestehen aus den örtlichen Mitgliedern sowie einem Sektionsleiter und bei Bedarf einem Sektionskassenwart.
  1. Sektionsleiter und Sektionskassenwart werden vom Vorstand für vier Jahre ernannt und können unbegrenzt wieder ernannt werden.
  1. Der Sektionsleiter plant und koordiniert alle von der Sektion ausgehenden Einsätze. Er ist für jegliche Aktivität seiner Sektion voll verantwortlich.
  1. Jede Sektion verfügt über ein eigenes Sektionskonto und hat am Jahresende einen Kassenbericht zu erstellen. Ein vom Sektionsleiter zu bestimmender Kassenprüfer hat ihn zu überprüfen und zusammen mit dem Sektionsleiter zu unterzeichnen. Der Kassenbericht wird dem Vorstand zugeleitet.
  1. Der Vorstand stellt den Sektionen die notwendige Anzahl von nummerierten Spendenbescheinigungsformularen zur Verfügung. Die Verwendung von kopierten Spendenbescheinigungen ist nicht zulässig. Sektionsleiter bzw. Sektionskassenwart quittieren den Erhalt der Formulare. Sie allein sind berechtigt diese Spendenbestätigung zu unterschreiben und sind für die ordnungsgemäße Verwendung voll verantwortlich. Jeder der eine unzutreffende Spendenquittung ausstellt oder deren Ausstellung veranlasst, haftet für den zugewendeten Betrag.
  1. Für folgende Spenden können Spendenbestätigungen ausgegeben werden:
  1. Spendenüberweisungen und auf das Konto eingelöste Schecks
  2. Bargeldspenden, sobald der Betrag auf das Konto eingezahlt worden ist
  3. Sachmittelspenden, die in Art und Dimension sinnvoll sind und dem Vereinszweck entsprechen. Der spezifizierte Lieferschein bzw. die Empfangsbestätigung sind mit dem Durchschlag der Spenden-bescheinigung zu archivieren.
  1. Für ständig betriebene Einrichtungen einzelner Sektionen (z. B. Hospital) werden Verantwortlichkeiten und Aufgaben der Betreibenden in weitergehenden Geschäftsordnungen geregelt. Die für Leitung und Durchführung dieser ständigen Einrichtungen eingesetzten Fachkräfte dürfen entlohnt werden, sofern sie Nichtmitglieder sind.

§ 10 Zweckbindung der Mittel

Die Einnahmen des Vereins, Spenden, Zuschüsse der öffentlichen Hand und Gelder von Gerichtsauflagen dürfen ausschließlich für plastisch-chirurgische Maßnahmen und damit zusammenhängende Reise-, Organisations-, Aufenthalts- und Materialkosten verwandt werden. Die Mitglieder der Operationsteams verpflichten sich allen persönlichen Einsatz unentgeltlich zu leisten. Reise und Aufenthaltskosten können von dem Verein übernommen oder mit einem Zuschuss unterstützt werden. Aufwendungen, die den Mitarbeitern in den betreffenden Ländern bei der Organisation und bei der Auswahl der Patienten entstehen, werden ebenfalls vom Verein vergütet. In bestimmten Ausnahmefällen können auch die Aufwendungen für eine kurzzeitige plastisch-chirurgische Ausbildung von Ärzten, Schwestern oder Pflegern des Gastlandes finanziert werden, sollte dieses dem Aufbau einer plastisch-chirurgischen Abteilung oder der plastisch-chirurgischen Versorgung der dortigen Patienten dienen.

Die Teilnahme an Operationsprogrammen in Entwicklungsländern, die von anderen Organisationen durchgeführt werden und den Zielen des Vereins entsprechen, ist in Ausnahmefällen ebenfalls zuschussfähig. Ausgeschlossen sind Reisen, die touristischen oder privaten Charakter haben.

Einnahmen aus dem Betrieb ständiger Einrichtungen in Entwicklungsländern sind unmittelbar zur Deckung der laufenden Kosten und dringender Investitionen zu verwenden.

Patienten in einem medizinisch unterentwickelten Land können nur auf Kosten des Vereins operiert werden, wenn sie in Folge ihres körperlichen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind (§ 53 Ziff. 1 AO 1977) oder ihre Bezüge die in § 53 Ziff. 2 1977 genannten Grenzen nicht übersteigen. Die Patienten sollen von den Ärzten der betreffenden Länder ohne Ansehen von Rasse, Religion oder politischer Einstellung ausgewählt und für operationsfähig erklärt werden. In ausgewählten Fällen kann bei sehr schwierigen, vor Ort nicht durchführbaren Operationen eine Reise und ein Krankenhausaufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland finanziert werden. Ist es möglich, eine größere Zahl von Patienten in der betreffenden Region gemeinsam zu behandeln, so soll ein Operationsteam in das betreffende Land entsandt werden. Die für den Verein tätigen Personen haben sich insbesondere jeder sozialkritischen und politischen Aktivität in den entsprechenden Ländern zu enthalten.

§ 11 Vereinsaktivitäten

  1. Humanitäre Einsätze von Operationsteams in Entwicklungsländern:

Der Einsatzleiter ist für die organisatorische, medizinisch, soziale und finanzielle Abwicklung des gesamten Einsatzes verantwortlich. Dazu gehören die vorherige Anmeldung des Einsatzes mit Teilnehmerliste beim Vorstand (nur dann ist u. a. eine Berufsgenossenschaftliche Versicherung gewährleistet) und die Erstellung eines Abschlußberichtes (Spektrum und Anzahl der operierten Patienten).

  1. Operationen von Patienten aus Entwicklungsländern in Deutschland:

Der Operateur ist für die organisatorische, medizinische, soziale und finanzielle Abwicklung des gesamten Aufenthaltes verantwortlich. Dazu gehören die vorab zu klärende Kostenübernahme, die Unterbringung des Patienten und die Ein/Rückreiseformalitäten.

  1. Aufbau, Ausbau und Einrichtung von medizinischen Einrichtungen in Gegenden besonders schwerer sozialer Bedürftigkeit in Entwicklungsländern, um dort Langzeitprojekte für Plastische Chirurgie zu fördern:

Der Projektinitiator ist für die organisatorische, medizinische, soziale und finanzielle Ausführung verantwortlich. Dabei ist die Übereinstimmung mit dem Vereinszweck, die soziale Effektivität und die Wirtschaftlichkeit wesentlich zu beachten. (z. B. medizinisch-technische Geräte, Kranken-hausausrüstung)

  1. Plastisch-chirurgische Ausbildung von Ärzten, Schwestern und Pfleger in Entwicklungsländern:

Die Vermittlung plastisch-chirurgischer Operations- und Behandlungs-techniken an engagierte und geeignete Ärzte, Schwestern und Pfleger des Entwicklungslandes ist wichtiger Bestandteil eines INTERPLAST-Einsatzes. In bestimmten Einzelfällen kann auch eine kurzzeitige plastisch-chirurgische Ausbildung in der Bundesrepublik Deutschland unterstützt werden.

  1. Fort- und Weiterbildung der eigenen Vereinsmitglieder, beispielsweise im

Rahmen der Jahrestagung und der Akademie.

§ 12 Stiftung

Der Verein INTERPLAST-Germany e. V. gründet und unterhält als Stifter zusätzlich eine rechtsfähige Stiftung zur nachhaltigen Unterstützung sämtlicher Vereinszwecke und zur Förderung längerfristiger Projekte für plastische Chirurgie in Entwicklungsländern. Die Stiftung trägt den Namen INTERPLAST-Stiftung.

§ 13 Auflösungsbestimmung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die INTERPLAST-Stiftung, die dann die ihr zugewendeten Mittel im Rahmen der Bestimmungen der Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit zu verwenden hat.

§ 14 Schlussbestimmung

Die von der Mitgliederversammlung am 17. Oktober 1980 in Frankfurt am Main beschlossene Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung 10.03.2017 in Bad Honnef in die hier vorliegende Fassung geändert und einstimmig beschlossen. Die geänderte Fassung tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


Englische Fassung

INTERPLAST-Germany e. V.

The Statute for “INTERPLAST-Germany e. V.” adopted in Frankfurt on the Main on the 17th of October 1980 by the founder’s meeting was amended into the present version and unanimously voting at the general meeting in Bad Honnef on the 10 of March 2017.

The Statute of

INTERPLAST-Germany e. V.

A non-profit association for plastic surgery in developing countries

§ 1 Name and Headquarters of the association

  1. The name of the association is
    INTERPLAST-Germany
  2. The association has its office at the respective chairman/chairwoman and is registered under the Association Registration Number: 73 VR 8419 at the local court in Frankfurt on the Main.

§ 2 The purpose of the association

The purpose of the association is to provide aid in the field of plastic surgery through surgical operations on people with inborn defects and malformations in developing countries as well as to accompany humanitarian and charitable-social measures to a significant improvement the quality of life. Thereby, the association also works together with other organisations and foundations which have similar objectives. The association can also provide resources for such organisations if an adequate usage is guaranteed. The treatment is primarily aimed at patients with facial malformations, cleft lips and palates, malformation of hands, extensive burn scars, tumours located on head and skin, disabilities due to accidents or wound consequences of war and other diseases which require the skills of plastic surgery.

The operations are carried out free of charge by the operation teams either in the developing country concerned or exceptionally in the department of plastic surgery of a German hospital. The association finances either the travel and accommodation expenses of the operation team in the developing country concerned or the travel and hospital stay expenses for the patient into the Federal Republic of Germany. Developing countries are not only those countries recognised as such by the Federal Republic of Germany but all countries in which socially needy people need plastic surgery-aids.

The associations exclusively and directly follows charitable purposes in terms of the regulation of § 63 AO. The members of the association and all other persons involved in the association work free of charge. Otherwise, the travel, accommodation and material expenses are only be repaid as far as these actually incurred. Furthermore, the members do not receive any grants from the funds of the association. Funds of the association may only be used for statutory purposes. If required and after approval of the Board, a co-worker (a non-member) may be employed and financed for extensive administrative tasks in the area of the Board and the Sections.

It is not allowed to benefit a person through expenses which are alien to statutory corporation’s purposes.

§ 3 Membership

The association has:

  1. Regular members
  2. Honorary members

Persons having rendered special merits can be nominated as honorary members. Regular members can become both natural and legal persons. Everybody can become a member regardless of profession, race, religion, political attitude or nationality. The admission must be requested in written form.

Membership terminates through death, resignation (only possible at the end of a year and in written form) and through exclusion. Exculsion takes place on written and well-founded request by a member via the resolution of the Board. The person subject to exclusion must have the right to response. Upon leaving the association, any claim to all rights acquired as a member of the association shall lapse.

§ 4 Rights and duties of members

All members are entitled to participate in the general meeting whereby the regular and also the honorary members are empowered of voting and application rights. However, members who are legal persons have only one vote.

§ 5 Membership fee

The amount of the membership fee is determined by the general meeting and is currently 30 Euros per annum. The amount is payable in the current year. If payment is not made after a singular reminder, an exclusion follows.

§ 6 The organs of the association

The organs of the association are:

  1. General meeting
  2. Board
  3. Sections

§ 7 General meeting

  1. The General meeting is convened in writing by the Board at least 2 weeks in advance and should take place annually.
  2. On current occasions, the Board may convene an extraordinary general meeting or
  3. Independently from convocation by the Board, 25 per cent of the member have the option of applying for convocation of a general meeting.
  4. The agenda should include:
  1. Annual report of the chairman
  2. Report of the cash auditor and the treasurer
  3. Discharge of the Board
  4. New elections, if required
  5. Budget estimate, applications and wishes
  6. Miscellaneous

The general meeting is managed by the chairman or his deputy.

Minutes must be kept of the general meeting itself and signed by at least 2 board members. In the case of a tie vote, motions shall be deemed rejected.

Amendments to the statute can only be decided with the consent 2/3 of the members present. The association can only be dissolved by a resolution of the general meeting with a majority of 3/4 of the voting members present. At least two cash auditors are elected for a period of four years by the annual general meeting. The cash auditors are responsible for auditing the entire accounting system of the association. They shall report to the annual general meeting and may be re-elected indefinitely.

It is also possible to adopt resolutions via written circulation procedure outside the general meeting.

§ 8 The Board

The Board in terms of § 26 BGB consists of:

  1. The chairman
  2. The treasurer
  3. The vice chairman
  4. The recording clerk

Each of the mentioned board members is allowed to represent the association outwardly. According to § 30 BGB, the Board can unanimously convene members for special tasks into the extended Board. Thus, for each individual section of the association, the Board appoints a section leader and, if necessary, a section treasurer.

The Board is elected at the annual general meeting for a term of four years. Re-election is possible. If a member of the Board resigns in the course of the legislative period, the chairman is allowed temporarily to appoint another member of the Board together with the other remaining members of the Board, who then belongs to the Board in terms of § 26 BGB.

§ 9 Sections

  1. The association is divided into individual sections.
  2. The sections consist of the local members as well as the section leaders and, if required, a section treasurer.
  3. Section leader and section treasurers are appointed by the Board for four years and may be reappointed indefinitely.
  4. The section leader plans and coordinates all activities from the section. He has the entire responsibility for each activity of his section.
  5. Each section has its own section account and is obliged to deliver a cash report at the end of a year. A cash auditor appointed by the section leader has to inspect and sign it together with the section leader. The cash report is forwarded to the Board.
  6. The Board provides the necessary quantity of numbered forms of donation receipts. The usage of duplicated donation receipts is not allowed. The section leader or the section cash treasurer acknowledges receipt of the forms. They alone are authorized to sign these donation confirmation and are fully responsible for the proper purpose. Each person issuing an incorrect donation receipt or arranging for it to be issued is liable for the amount paid.
  7. Donation receipts can be issued for the following donations:
  1. Donations by bank transfer and cashed cheques to the account
  2. Cash donations as soon as the amount is deposited into account
  3. Donations of materials meaningful in type and dimension corresponding to the purpose of the association. The specified delivery note or acknowledgement of receipt are to be archived with the duplicate of donation certificate.
  4. For permanently operated institutions of individual sections (e.g. hospital), the responsibilities and tasks of the operators are regulated in more extensive rules of procedure. The experts employed for the management and implementation of these permanent institutions may be remunerated if they are non-members.

§ 10 Appropriation of funds

The income of the association, donations, public subsidies and funds from legal restraints may exclusively be used for surgery measures and the related expenses of travel, organisation, accommodation and material. The members of the operation teams commit themselves to provide all personal commitment free of charge. Travel and accommodation expenses can be covered by the association or supported with a subsidy. Expenses incurred by employees in the countries concerned in organisation and selecting patients are also reimbursed by the association. In certain exceptional cases it is also possible to finance a short-term training in plastic surgery for doctors, nurses or caregivers of the host country if it serves the establishment of a plastic surgical department or the plastic surgical care of local patients.

The participation in operational programmes in developing countries implemented by other organisations with the same purposes can also be subsidised in exceptional cases. Trips with a touristic or private character are excluded.

Revenues from the operation of permanent institutions in developing countries are to be used directly to cover current costs and urgent investments.

Patients in a medically-underdeveloped country can only be operated at the expenses of the association if they are dependent on aid of others as a consequence of their physical condition (§ 53 Ziff. 1 AO 1977) or their income does not exceed the limits specified in § 53 Ziff 2 1977. The patients should be selected regardless of race, religion or political attitude and declared to be operable by the doctors of the countries concerned. In selected cases, if very difficult operations cannot be carried out locally, it is possible to finance travel and hospitalisation in the Federal Republic of Germany. A surgical team should be sent to the country, if a larger number of patients can be treated together in this region concerned. The people working for the association have especially to abstain from any socially critical and political activity in the corresponding countries.

§ 11 Activities of the association

  1. Humanitarian operations of operational teams in developing countries:
    The head of operations is responsible for the organisational, medical and financial management of the entire operation. This includes the prior registration of the operation with the list of participants with the Board (among others a professional association insurance is only then guaranteed) and the preparation of a final report (spectrum and number of patients operated).
  2. Surgeries of patients from developing countries in Germany:
    The surgeon is responsible for the organisational, medical, social and financial management of the entire stay. This includes the assumption of costs to be clarified in advance, the accommodation of patients and the entry/return formalities.
  3. Construction, expansion and furnishing of medical institutions in areas of particularly severe social need in developing countries.
    The project initiator is responsible for the organisational, medical, social and financial implementation. It should be noted that the agreement with the purpose of the association, the social effectiveness and the economic efficiency are to be considered substantially (e.g. medical-technical equipment, hospital equipment)
  4. Plastic surgery training for doctors, nurses and caregivers in developing countries:
    The transfer of plastic-surgical operation and treatment techniques to committed and suitable doctors, nurses and caregivers in the developing country is an important part of an INTERPLAST-operation. In particular cases, a short-term plastic surgery training can also be supported in the Federal Republic of Germany.
  5. Advanced and further training of the own association members, for example in the context of the annual conference and academy.

§ 12 Foundation

The association INTERPLAST-Germany e. V. has founded and additionally maintains as a founder a legal foundation for the sustainable support of all purposes of the association and for the promotion of long-term projects for plastic surgery in developing countries. The foundation bears the name INTERPLAST-Stiftung.

§ 13 Rescission clause

In the case of rescission or abrogation of the association or in the case of abolition of its previous purpose, the assets of the association shall be transferred to the INTERPLAST-Stiftung for using the funds allocated to it within provisions of the public utility and charitable purposes.

§ 14 Final clause

TheStatute for “INTERPLAST-Germany e. V.” adopted in Frankfurt onthe Main on the 17th of October 1980 by the general meeting wasamended into the present version and unanimously voting at thegeneral meeting in Bad Honnef on the 10 of March 2017. The amendedversion comes into force with its registration in the register ofassociations.