Weltweite Aktivitäten von INTERPLAST

Einsatzländer ab 2010

 
 
Aktivitäten von INTERPLAST
Die Aktivitäten von INTERPLAST-Germany e.V. erstrecken sich mittlerweile auf Länder der ganzen Welt.

 

Afrika Südamerika Asien
  • Kamerun
  • Gambia
  • Tansania
  • Eritrea
  • Angola
  • Äthiopien
  • Sierra Leone
  • Ruanda
  • Namibia
  • Ghana
  • Madagaskar
  • Benin
  • Nigeria
  • Kenia
  • Kongo
  • Paraguay
  • Peru
  • Bolivien
  • Ecuador
  • Brasilien
  • Haiti
  • Guatemala

 

 

 

 

  • Indien
  • Nepal
  • Philippinen
  • Indonesien
  • Kirgisien
  • Irak
  • Kambodscha
  • Myanmar
  • Süd-Vietnam
  • Jemen
  • Pakistan
  • Malediven
  • Bhutan
  • Russland
  • Gaza
  • Bangladesch
  • Thailand
  • Tschetschenien

 

 

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folgt in Kürze
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Nepal-Krankenhaus: SKM-Hospital in Sankhu

Kaum ein INTERPLAST-Projekt hat seit nun mehr 13 Jahren soviel an längerfristiger Hilfe geleistet wie das INTERPLAST-Hospital in Nepal. Als Vorzeige-Projekt der Entwicklungshilfe wird es von vielen engagierten Ärzten, Schwestern, Pflegern und anderen Helfern getragen und dient neben der direkten Hilfe vor Ort auch als Ausbildungsstätte für nepalesische Ärzte und Pflegekräfte.

Auch die segensreiche Arbeit der leitenden Schwester Christa Drigalla aus Freiburg haben wir von der INTERPLAST-Stiftung finanziell unterstützt. Seit 1. November 2009 hat mit der Übernahme der ärztlichen Leitung durch den nepalesischen Chirurg Dr. Jaswan Shakya eine neue Epoche im INTERPLAST-Hospital in Nepal begonnen. Er wurde durch die Ärzte von INTERPLAST ausgebildet und erhält auch weiterhin fachärztliche Unterstützung aus Deutschland. Damit sind wir einen Schritt weiter in Richtung Selbständigkeit. Die Projektverantwortlichkeit liegt weiterhin bei INTERPLAST und dem Projektleiert Hein Stahl. Dieser freut sich auch in Zukunft über tatkräftiges Engagement.


 

Krankenhaus in Nordost-Brasilien: Coroatá

In der Armenregion Coroatá/Maranhao im Nordosten Brasiliens ist 1992 auf Initative von Prof. Werner und Gretel Widmaier aus Stuttgart ein kleines Krankenhaus entstanden, in dem bereits 25 INTERPLAST-Teams in Zusammenarbeit mit Landshuter Ordensschwetsern großartige humanitäre Hilfe geleistet haben. Diese wunderbare Projekt der unmittelbaren Nächstenliebe lebt durch plastisch-rekonstruktive Operationen, die den mittellosen Menschen helfen, schwere angeboren Entstellungen oder verstümmelnde Verbrennungsfolgen zu überwinden. Hier unterstützt die INTERPLAST-Stiftung die Einsatzteams und die Ausbildung von 2 OP-Schwestern vor Ort. Zuletzt wurden auch dringend erforderliche Renovierungen im Operationssaal durch Stiftungsgelder ermöglicht.


 

Burma (Myanmar): Aufbau plastisch-chirurgischer Versorgung

Bereits seit über 10 Jahren ist INTERPLAST in Burma aktiv. Heiz Schoeneich aus München hat sich mit einer Vielzahl von Mitstreitern das hochgesteckte Ziel gesetzt, neben den regelmäßigen Operationseinsätzen auch strukturelle Verbesserungen zur Förderung der Plastischen Chirurgie durchzusetzen. Krankenhausbauten, Sachmittel und Instrumente gehören genauso dazu wie auch die enge Integration burmesischer Kollegen in das Hilfsprojekt als gleichwertige Partner. Hier leistet die INTERPLAST-Stiftung finanzielle Rückendeckung, damit diesem idealistischen Ziel nicht der Atem ausgeht. Eine große Spende für OP-Instrumentarium wurde 2009 durch die Stiftung ermöglicht.

 


 

Namibia: Plastisch-chirurgische Hilfe und Ausbildungsprojekt

Im Sinne “Hilfe zur Selbsthilfe” betreiben wir ein plastisch-chirurgisches Operationsprojekt mit begleitender Ausbildung in der Sahelzone in Namibia, dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Seit 2006 engagiert sich INTERPLAST in Oshakati und Windhoek mit 2 Einsätzen jährlich, um in dem aufstrebenden Land auch die Versorgung der sozial benachteiligten Menschen zu unterstützen. Ein Vertrag mit dem Gesundheitsministerium ebnete den Weg und Matthias Gensior aus Korschenbroich wird auch für die nächsten Jahre die Operationseinsätze koordinieren. Die INTERPLAST-Stiftung hilft bei der Beschaffung von geeigneten Instrumenten für die prktische Hilfe und Ausbildung der einheimischen Ärzte und Schwestern.

 


 

Tansania: Hospital-Projekt Tosamaganga

Das Krankenhaus der Diozöse Iringa liegt im Herzen Tansanias und wird von Hubertus und Marlene Tilkorn aus Münster durch INTERPLAST-Teams unterstützt. Obwohl alle ihr Bestes geben, sind die hygienischen und räumlichen Bedingungen vor Ort so katastrophal, dass wir immer wieder um die von uns operierten Patienten bangen müssen. Hier hat die INTERPLAST-Stiftung Gelder zur Verfügung gestellt, um eine dringend erforderliche Renovierung zu realisieren, denn dieses segensreiche Projekt braucht wirklich unser längerfristiges Engagement.

 


 

Ruanda: Chirurgie-Ausbau Hospital Murunda

Gemäß der INTERPLAST-Philosophie versuchen wir abseits der großen Zentren plastisch-chirurgische Hilfe anzubieten, wo die Armut am größten ist. Leider sind vor Ort aber die räumlichen Bedingungen für eine medizinische Versorgung äußerst dürftig. So auch beim Murunda-Hospital-Projekt in Murunda, wo Arnulf Lehmköster aus Vreden eine INTERPLAST-Kooperation initiert hat. Im Jahr 2010/2011 erfolgte zunächst der Bau eines Gästehauses, so dass eine Unterkunftmöglchkeit für INTERPLAST-Teams geschaffen wurde. Zur Zeit wird in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium in Ruanda der Chirurgietrakt im Krankenhaus neu erbaut und durch die Spendengelder von INTERPLAST mit den notwendigen medizinischen Equipment ausgestattet. Seit 2009 fahren mehrmals jährlich verschiedene INTERPLAST-Teams in das Krankenhaus; geplant ist zusätzlich die Ausbildung der hiesigen Ärzte in plastisch-rekonstruktiven Operationen.

 


 

Kamerun: Ausbildungshilfe für Anästhesie-Assistenten

Seit Jahren engagiert sich die INTERPLAST-Sektion Schopfheim in Kamerun und bietet eine längerfristige Perspektive für die dringend benötigte plastisch-chirurgische Hilfe in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Pflegepersonal vor Ort. Um eine zuverlässige anästhesiologische Betreuung der Patienten zu ermöglichen, unterstützt die INTERPLAST-Stiftung die 3-jährige Ausbildung eines Anästhesie-Assistenten, der sich als äußerst zuverlässig und kompetent bei den Einsätzen gezeigt hat.

 


 

Tansania: Solaranlage zur Stromversorgung im Krankenhaus in Gehandu

Gehandu ist eine kleine Missionsstation mit einer Krankenstation, die in einem entlegenem Gebiet im Süden Tansanias gebaut wurde, um die dort lebenden Menschen medizinisch und in Hungerzeiten mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Station liegt in einer ausgesprochen trockenen und unwirtschaftlichen Gegend, sie verfügt werde über eine öffentliche Strom- noch über eineWasserversorgung. Das Trinkwasser wird wöchentlich aus dem 100 km entfernten Puma mit Tankwagen herbeigeschafft.

Der Strombedarf, besonders für die Krankenstation, soll zukünftig mit Solarstrom gesichert werden. Die INTERPLAST-Stiftung beteiligt sich an der Finanzierung der Photovoltaik-Anlage für das Hospital. So können dann auch hier z.B. Medikamente gekühlt und die neu errichtete Geburtshilfestation in Betreibe genommen werden.

 


 

Burma: Mobil Clinic – SWIMMING DOCTORS – RIVER DOCTORS

Die INTERPLAST-Sektion München mit Heinz Schoeneich engagiert sich seit Jahren für längerfristige Versorgungsstrukturen für Plasctische Chirurgie in Myanmar (Burma). Nachdem der Wirbelstrum Nagris im Delta des Irawadi-Flusses unzählige Ofer gefordert hatte, die nur über Schiffe zu erreichen waren, entschloss sich Schoeneich zusammen mit Jürgen Gessner mobile Kliniken auf Booten zu bauen. Inzwischen behandeln oder erfassen auf 2 kleinen Hospital-Schiffen burmesische Ärzte und Schwestern 50 – 120 Patienten pro Tag und versorgen damit auch die netlegensten Dörfer. Die INTERPLAST-Stiftung hat die medizinische Ausrüstung dieser segensreichen Hilfseinrichtung finanziell unterstützt.

 


 

Nachhaltige Hilfe für verbrannte Kinder in Bolivien

Nach einem sehr erfolgreichen INTERPLAST-Bolivien-Einsatz in Santa Cruz in Kooperation mit der örtlichen Hilfsorganisation CERNIQUEM (Centro por Rehabilitation de Ninos con Quemadas) planen Gunther Kranert und Horst Aschoff ein längerfristiges Engagement für dieses Projekt. Ziel ist eine vollständige Betreuung und Rehabilitation von jungen Verbrennungsopfern durch rekonstruktive Operationen, Krankengymnastik und Nähen von Kompressionsanzügen. Helga Richter und der örtliche Rotary-Club sind hier die Protagonisten, die diese äußerst sinnvolle Hilve organisieren.

Mit Geldern der INTERPLAST-Stiftung soll das Zentrum für verbrannte Kinder personell über die nächsten Jahre unterstützt werden.

 


 

Weiterbildung eines engagierten Operationspflegers in Tansania

Hubertus und Marlene Tilkorn setzten sich für eine Weiterbildung des Operationspflegers Bruder Godwin Gosso ein, der sie bei ihren letzten Einsätzen im Ipamba Hospital in Tosamaganga in Tansania sehr tatkräftig und umsichtig unterstützte. Die 3-jährige Ausbildung zum Operation Theatre Manager käme dem ganzen Hospital-Projekt zugute und würde die Selbsthilfe vor Ort nachhaltig fördern. Hier sind Gelder der INTERPLAST-Stiftung sicher sinnvoll eingesetzt.

 


 

Operationseinrichtung für ein neues Medical Care Center in Burma

Um die mangehafte medizinische Versorgung von Menschen in dem vom Wirbelsturm verwüsteten Irawadi-Deltas in Burma zu verbessern, wird von der AMARA-Foundation und KNORR-BREMSE global care ein Medical Care Center in Dedaye errichtet.

Heinz Schoeneich hat mit seiner Sektion München zugesagt, einen Teil der medizinischen Ausstattung zu übernehmen. Die Operationseinrichtung, ein kleines Labor und ein Röntgengerät sollen angeschafft werden. Die INTERPLAST-Stiftung leistet hier finanzielle Unterstützung.

 


 

Hospitation in Hand- und Mikrochirurgie für Chirurgen im Nepal-Hospital

Der 32-jährige nepalesische Chirurg Dr. Santosh Bikram arbeitet seit 2009 im SKM-Hospital in Sankhu und hat sich fachlich sehr bewährt. Auf Grund der vielen Handverletzungen in Nepal und den komplexen Verwundungen ist eine spezielle Weiterbildung in Mikrochirurgie dringend von Nöten, um auch diesen Patienten adäquat helfen zu können. Das Zentrum für Plastische Chirurgie in Coimbatore in Indien hat Dr. Santosh eingeladen, als Gastarzt in der Handchirurgie und Mikrochirurgie zu hospitieren. Um ihm dies finanziell zu ermöglichen, wird ihm die INTERPLAST-Stiftung helfen. So wird auch das längerfristige Ziel vorbereitet, das INTERPLAST-Hospital zu einem Anlaufpunkt für Plastische-, Hand- und Mikrochirurgie in Nepal zu etablieren.
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