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Hohe Auszeichnungen für unsere Mitglieder

Montag, 17. Dezember 2018

Die Nachrichten von gleich zwei freudigen Ereignissen erreichten uns kürzlich:

Unser langjähriges aktives Mitglied Andreas Rudolph  erhielt aus den Händen des

Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, das Bundesverdienstkreuz.

Andreas ist seit vielen Jahren bei Interplast Germany aktiv, zumeist in der Sektion Schopfheim/Freiburg und

ist dort nominierter Nachfolger seines früheren Krankenhauschefs Dr. Günter Zabel als Sektionsleiter,

dessen Nachfolger als Chefarzt er inzwischen auch geworden war.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind  Westafrika, aber auch viele andere Entwicklungsländer haben ihn

als engagierten Chirurgen gesehen.

Nahezu zeitgleich erhielt unser langjähriger Präsident André Borsche  am 28.11.2018

aus den Händen seiner charmanten Landes-Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Verdienstorden des Landes Rheinland Pfalz

für seine jahrzehntelange gemeinnützige Tätigkeit für Interplast Germany.

Mit mehr als 50 Einsätzen hat Andre Borsche damit zusammengenommen mehr als zwei Jahre seines Lebens für Interplast im Ausland verbracht.

Seitens des Vorstandes und des ganzen Vereins sagen wir ganz herzlichen Glückwunsch zu diesen hohen Ehrungen.

Michael Schidelko

Vorsitzender“

DerSchopfheimer Chefarzt Andreas Rudolph erhält dasBundesverdienstkreuz

Andreas Rudolph, Chefarzt am Schopfheimer Krankenhaus, hat das Bundesverdienstkreuz für seine ehrenamtliche medizinische Arbeit in Entwicklungsländern bekommen.

Diese Ehrung nahm der Landesvater persönlich vor: Andreas Rudolph, Chefarzt der Kreisklinik für Plastische, Hand- und Fußchirurgie in Schopfheim, hat am Samstag in Stuttgart aus den Händen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Bundesverdienstkreuz erhalten. Rudolph wird damit für seinen Einsatz für Interplast Germany ausgezeichnet. Als Mitglied der Interplast-Sektion Schopfheim operiert der Chirurg seit vielen Jahren Menschen mit Verbrennungen, Verletzungen, Kriegsfolgen oder Gesichtsfehlbildungen in Entwicklungsländern.

Landesverdienstorden für Dr. André Borsche

28.11.2018

Dr.André Borsche, langjähriger Chefarzt der Abteilung für Plastische,Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Diakonie Krankenhaus BadKreuznach, erhielt den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz vonMinisterpräsidentin Malu Dreyer.

Dr. André Borsche, langjähriger Chefarzt der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach, wurde an diesem Dienstag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der Staatskanzlei mit dem Verdienstorden  des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Dieser Orden wird seit 1982 vergeben und würdigt das außergewöhnliche Engagement und hohe Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl. Er ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes ausgesprochen wird.

„Ichgratuliere Herrn Dr. Borsche ganz herzlich zu dieser hohen Ehrung desLandes. Die Stiftung kreuznacher diakonie ist stolz, in ihm nicht nureinen sehr erfahrenen plastischen Chirurgen zu haben, sondern aucheinen Menschen, dem es ein Herzensanliegen ist, das Leiden vonMenschen in armen und bedrohten Regionen der Welt zu lindern“, soder Fachvorstand für die Krankenhäuser der Stiftung, Dr. DennisGöbel.

 

 

Einsatzbericht 13/2018 San Jose de Chiquitos Bolivien 12.4. – 30.4.2018

Sonntag, 7. Oktober 2018

Dr. M. Schwarz Plast. Chirurg

Dr. D. Bierawski und Dr. D. Dunkelberg Anaesthesisten

Dr. P. Weisser und Dr. L. Geier MKG-Chirurgen

Saskia Noak OTA

Paula Busse-Grawitz MFA

C. und G. AlbaLopez Koordinatoren

Bolivien zum fünften Mal. Wieder waren es Gustavo AlbaLopez und seiner Schwester Claudia mit dem Kreis um Odin Bauer in Santa Cruz, die alles minutiös vorbereiteten. Der Einsatzort das dritte Mal San Jose de Chiquitos, die kleine Stadt im Chaco, dem Grenzgebiet Brasilien, Paraguay. Der Bürgermeister überließ uns den OP „nur Notfälle“ stand an der Türe.

Überall spürte man die politische Nervosität, denn die Volksabstimmung verneinte eine 4te Amtszeit von Morales. Schon die dritte Amtszeit genehmigt er sich gegen die Verfassung durch den Trick die Staatsform umzubenennen. In 2019 ist die kommende Präsidentenwahl. Der abhängige Staatsapparat ist enorm aufgebläht Zollanmeldungen, Kontrollen der einzelnen Siebe bei Ein und Ausfuhr lassen wenig Sinn erkennen, zumal ein10 Jahresvertrag mit der Gemeinde besteht. Um so erfreulicher ist das Engagement jedes Einzelnen, die Sozial Dezernentin Deisy Vargas stellte eine Truppe Freiwilliger auf, die unser Ankommen in den Kolonien und Dörfern ankündigte und teilweise die Patienten bei sich zu Hause beherbergten.

Wir selbst waren wieder im La Casona untergebracht, fußläufig zum Krankenhaus. Der sehr zuvorkommende Wirt revanchierte sich zur Einladung beim Spaghettiessen mit einem hervorragenden Grillabend von eigenem Rindfleisch und fuhr uns am Wochenende auf eine Viehversteigerung sodaß das lokale Kolorit des Ortes gut rüberkam.

Durch das neue Zettelsysten war die Erscheinensweise der 170 Patienten im Screening deutlich exakter und die Ausfälle waren gering. Das Spektrum war diesmal geprägt von Ohrfehlbildungen, nur wenig LKG und Verbrennungen im Gegensatz zu letztem Mal. Die Zahl handchirurgischer Eingriffe war konstant und vor allem Hexa- und Syndaktylien. Durch die sehr gute Mitarbeit der örtlichen OP Schwestern waren die Programme trotz der 79 Eingriffe quasi immer um 17 Uhr beendet und wir konnten einzelne Vorführungen des Barockmusikfestivals in der Jesuitenkirche noch genießen. Leider bekam eine Lippenspalte einen Infekt, was eine Sekundärnaht erforderte. Ansonsten ein absolut komplikationsloser Verlauf. Für 2020 ist wieder ein Einsatz geplant, die politische Entwicklung werden wir genau verfolgen, schließlich ist auch ein Umbruch im Partnerstaat Kuba.

Besonders Erwähnenswert und mit großer Akzeptanz im Ort ist die Spende eines Elektrokauters einer Freiburger Firma, die wir überbringen konnten. Am Sonntag, den 22.4.2018 war die örtliche Anaesthesistin nicht erreichbar und wir wurden zu einem Blinddarmdurchbruch gerufen. Intraoperativ versagte der bolivianische Kauter und dank dem überbrachten Gerät konnte die OP zu einem glücklichen Ende gebracht werden.

 

 

 

 

Erdenet Mongolei vom 20.08.2017 – 03.09.2017

Montag, 11. September 2017

Erdenet Mongolei
vom 20.08.2017 – 03.09.2017 # 52/2017

Teilnehmer:
Dr. M.Schwarz Plast.Chir.
Dr.P. Weisser MKG Chir.
Bilgee Battsogt Dolmetscherin

 

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Einsatzbericht Leo / Burkina Faso Sektion Schopfheim/Freiburg 29.01.2017- 12.02.2017

Dienstag, 21. März 2017

 

Teilnehmer

Dr. Martin Schwarz Plastischer Chirurg

Dr. Pius Weisser Zahn, Mund, Kieferchirurg

Dr. Tim Delbeck Anaesthesist

Dagmar Große Wilde Anaesthesie-Pflege

Seit zwei Jahren bestanden die Kontakte und der Austausch mit Prof. Rumstadt, dem chirurgischen Chefarzt des Freiburger Diakonie KH und Martin Schwarz. Seit über zehn Jahren fährt Prof. Rumstadt nach Burkina Faso um dort medizinische Hilfe zu leisten. Ein Kontakt mit dem Architekten Cerre und ein Geschenk des lokalen Häuptlinges zur Landüberlassung auf 99Jahre erwies sich als Glücksfall. Der Architekt, der mit Schlingensief schon das Operndorf in Ouagadougu entwarf entwickelte eine Idee einer Krankenstation die mit einfachen Mitteln die Seele und operativer Hilfe den Körper gesund werden lässt.

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Interplast-Einsatz Santa Cruz 2016 in San Jose de los Chiquitos 14.3-24.3.2016

Donnerstag, 9. Juni 2016

Dr. M. Schwarz Plastischer, Allgemein und Handchirurg
Dr. D. Dunkelberg Anaesthesist
Dr. P Weisser Zahn Mund Kieferchirurg
Anke Windischmann Anaesthesie Sr
Saskia Noak OTA
Bastian Bonaventura OTA, Cand. Med.
El Chino, der Bürgermeister wird zur Partei.
Dies war der vierte Einsatz in Bolivien, der zweite in San Jose. Die Stadt liegt
im Chaco, dem Grenzgebiet zu Brasilien und Paraguay und gehört zum
Amazonasbecken. Dort ist es sehr schwül und heiß. Seine Besonderheiten sind
die Jesuitenmissionen aus dem Ende des 18ten Jahrhunderts und die größte
Ansiedlung der Mennoniten, einer evangelikalen Sekte aus Norddeutschland,
die ihren Lebenstil seit der Auswanderung im 18ten Jahrhundert bewahrt hat.
Keine Elektrizität, keine Gürtel oder Knöpfe, da dies an Militär erinnert. Sie
sprechen Plautdietsch, ein Dialekt, der für süddeutsche Ohren wie holländisch
klingt.

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Einsatz Mongolei, Erdenet 01.05.2015-16.05.2015

Mittwoch, 23. September 2015

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Geniessen für einen guten Zweck

Samstag, 13. Dezember 2014

Interplast2014