Interplast Germany e.V. – Sektion Schopfheim/Freiburg

 

Bei jeder Hilfsreise ist Improvisationstalent gefragt

Der Funke der Begeisterung über den Bolivieneinsatz ist auch auf den
Redakteur übergesprungen und führte zu diesem tollen Artikel.
weiter lesen (Badische Zeitung vom 13.6.14)

Einsatzbericht San Jose de Chiquitos 5.-19.4.2014

Nach den positiven Erfahrungen vor 2 Jahren mit Claudia Alba Lopez und Odin Bauer fand der Einsatz wieder mit dieser Organisation statt. Als Einsatzort wurde San Jose de Chiquitos ausgewählt, an der Grenze zu Paraguay und Brasilien. Seit einem Jahr gibt es dort eine Straße und das Gebiet ist sehr arm. Bürgermeister und Provinzverwaltung waren äußerst bemüht. Das Krankenhaus entspricht dem secundo nivel, verfügt daher über Röntgen und Labor. Es betreut ein Gebiet von der Größe Badens mit etwa 200Tsd Einwohnern.
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Einsatz Bericht Nepal 31.08.2013 bis 14.09.2013

Dr. Martin Schwarz—Chirurg, Plastische und Handchirurgie
Dr. Dirk Dunkelberg-Anaesthesie
Leonie Schwarz- Krankenschwester

Der letzte Nepaleinsatz war vor 7 Jahren. Viel hat sich seither verändert. Das Nepal KH steht unter nepalesischer Leitung, Sowohl der leitende Arzt als auch die Pflege Leitung ist nun in landesspezifischer Führung. Der König ist abgesetzt, selbst die konstitutionelle Monarchie gibt es nicht mehr. Allerdings auch noch keine allgemeingültige Verfassung. Die Maoisten haben inzwischen auch wieder ihre Mehrheit im Parlament verloren. Prachandra, dem charismatischen
Kommunisten Führer wird Neo-feudalismus vorgeworfen, weil er vor kurzem mit seinem BMW X7 in eine drei-Millionen Dollarvilla gezogen ist nahe der britischen Botschaft. Warum erzähle ich das vorweg? Vielleicht weil ich Verstehen ebnen will für diesen nepalesischen Weg.

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Portachuelo (Bolivien)
24.03.2012-06.04.2012

Wie schon Ende 2008 wurde auch dieser Einsatz von meinem (Martin Schwarz) Freund Gustavo Alba-Lopez initiert und exzellent von seiner Schwester vor Ort in Santa Cruz vorbereitet. Dies mal gab es durch die Erfahrungen aus 2008 weder Probleme mit der Höhe (Santa Cruz liegt unter 1000m El Alto damals 4200m) noch mit den behördlichen Regularien. Der Empfang vor Ort war sehr freundlich und zügig kompetent am Flughafen. Die lokalen Organisatoren aus mehreren sozialen Organisationen überschlugen sich fast mit ihrem Bemühen und zeigten uns die Lomos de Arena, eine riesige Sanddüne mitten im tropischen Waldgebiet, wo einzwangloses Beieinandersein und kennenlernen erfolgte.
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05. – 19.02.2011
Kalkutta/Howrah

Eigentlich war ein Folgeeinsatz geplant, der mit Dr. Zabel und dem lokalen Shri Jain Krankenhaus abgestimmt war. Durch 2 Einsätze mit kurzem Abstand dazwischen sollte ein größeres Spektrum und effektivere Nachbehandlung erreicht werden.
Völlig unerwartet sagte der lokale Organisator Sidharta Gulgulia unseren Einsatz ab. Eine unsägliche Situation entstand, die aber durch die guten lokalen Kontakte von Ute Sparenberg gelöst werden konnten. Der inzwischen entlassene Chefarzt Battachariya fand im Maria Health Centre ein kleines Krankenhaus am Rande von Howrah, was einem Kloster der Jungfrauen Marias angegliedert ist und für unser kleines Team wie geschaffen war. Auch gelang es durch die Kontakte zu den German Doktors in Howrah South Point, die Patienten zumindest teilweise umzuleiten, die im Shri Jain abgewiesen wurden. Eine Erklärung für die Absage außer dem Hinweis auf political problems in the villages gab es nicht.
Der Empfang und die menschliche Wärme im Kloster war überwältigend. Wir beiden Chirurgen wurden in der Klosterschule nebenan untergebracht, Fr. Engstfeld im Kloster selbst, einfach, ohne fließend Wasser aber sehr sauber und zuvorkommend untergebracht. Es existierte ein OP mit dem Nötigsten, ausreichend. Die lokale Pflege war exzellent, deutlich besser als im Shri Jain vor einem Jahr.

25.9. – 9.10.2010
Südindien, zweiter Einsatz in Kanyakumari (Indien)

Unmittelbar nach dem Tsunami vor 5 Jahren war die Freiburger Gruppierung von Interplast zu ihrem ersten Hilfseinsatz in Südindien. Es entwickelte sich eine Freundschaft zum damaligen lokalen Koordinator. Dr. Jayalal hat Freiburg nicht nur vergangenes Jahr besucht, sondern stieg berufspolitisch auch zum Sekretär der IMA (Indian medical Association) auf. Vor einem Jahr wurde die Renovation seiner Klinik vollendet, sodass auf seine Bitte, erneut einen Interplasteinsatz zu starten, gerne eingegangen wurde. Besonders eindrucksvoll war das Wiedersehen mit einigen vor 5 Jahren operierten Patienten, die das Team besuchten. Ein jetzt 10 jähriges Mädchen mit damals operierter Gaumenspalte konnte inzwischen recht gut sprechen, ihre Dankbarkeit und die Tatsache, dass sie nun ohne dieses Stigma gleiche Chancen im Leben haben wird, war sehr bewegend.

10. – 25. Januar 2010
Kalkutta/Howrah

Auf Anfrage und Vermittlung der Kalkutta-hilfe (www) kam es kurzfristig zur Bündelung der Aktivitäten aus Freiburg und Schopfheim. Dr. Zabel, Dr. Schwarz und Dr. Berenskoetter übernehmen ab Anfang Januar bis 24.1.2010 einen Einsatz in Howrah/Kalkutta im Shree-Jain Hospital.
Dies ist ein Beispiel für die gute und effektive Vernetzung der kleinen Hilfsprojekte. Hier arbeiten mehrere Organisationen auf persönlicher Basis zusammen. Die Motivation für den kurzfristigen Einsatz, der große Praxisumstellungen erfordert war vor allem, um hier eine Kontinuität aufrecht zu erhalten.

Einzelne Berichte über dieses als Ganzes zu sehende Projekt finden sie auch in der ARD Mediathek und ZDF Mediathek.

13.5.bis 26.05.2009
Namibia Windhoek Central State Hospital

Namibiaeinsätze sind für die Interplast-Teams dank der Kooperation mit dem dortigen Gesundheitsministerium fast schon Routine. Die in Ausbildung befindliche Chirurgin Dr. Elisabeth Xoagus ist nun im dritten Jahr dabei und eine grosse Hilfe. Wenn es so weiter geht wird sie in 1 bis 2 Jahren die Basiseingriffe selbständig durchführen können, sodaß dies einen Neubeginn der Eingenständigkeit dieses Faches bedeutet.

Einsatz 24.11.-05.12.08
La Paz/Bolivien

(…) Zu Beginn gleich die Zusammenfassung: Die persönlichen Begegnungen in Bolivien waren sehr gewinnbringend, im Gegensatz zur katastrophalen Organisation vor Ort. Der Einsatz war seit Mai 2008 in Vorbereitung, es kam aber die definitive Planung mit Patientenliste oder gar den Details der Unterbringung nicht in Gang. Lediglich eine Patientin mit halbseitiger Gesichtsavulsion, die über einen lokalen Hilfsverein und Bekannten in München avisiert war konnte dank Email Bildkorrespondenz gut geplant werden. (…)
kompletten Einsatzbericht 2008 lesen (PDF)

Einsatz Juli 2007
Quevedo, Ecuador

(…) In Quito angekommen, war der Empfang sehr freundlich und zuvorkommend, der Zollbeamte allerdings nicht, sodass mehrere Fahrten zum Zoll und ein reduziertes anfängliches OP-Programm die Folge war. Roxanna, die umtriebige, fast jeden Wunsch von den Lippen ablesende lokale Organisatorin hatte mit der INNFA (www) alles bestens vorbereitet. Als nach drei Tagen das restliche Gepäck dann ankam, konnten wir endlich operieren wie gewünscht. Auch die lokalen Anaesthesieärzte halfen am Wochenende mit und wir konnten beide OP-Säle belegen. Insbesondere der Anfall von teils schwierigen LKG und auch viele Gaumenfisteln überraschte. Das andere große Spektrum betraf die klassische Kinderchirurgie mit Hodenhochständen und Hernien. Am Ende ging uns das feine Nahtmaterial aus. (…)
kompletten Einsatzbericht 2007 lesen (PDF)

September/Oktober 2006
SKH Hospital Sankhu Nepal

(…) die Planung des Einsatzes war schon durch die wechselhafte politische
Lage Nepals von Auf’s und Ab’s geprägt. Mehrfach wurde der Einsatztermin
nicht nur aus politischen Gründen, sondern auch durch die Verschiebung
des Dashain-Festes von den Astrologen. verschoben. Nicht
nur Frau Hug, von der finanzierenden Pro-Interplast, war erheblich irritiert
durch den dadurch steigenden Flugpreis, sondern unser ganzes ansässiges
Praxisteam musste die Freiburger Sprechstunden immer wieder
umkrempeln. Drei Tage vor Abflug wurde das Camp wegen eines Generalstreikes
im Gesundheitswesen abgesagt. Als vermeintliche Streikbrecher
wäre ein Außeneinsatz in Pyuthan wie geplant nicht möglich
gewesen. (…) Einsatzbericht 2006 (PDF)

Einsatz 24.10. bis 04.11.2005
in Kuzithurai/Tamil Nadu, Indien

(…) Auch hier hatten Nuri Alamuti und sein Freund Jacob Roy (wie bereits beim Einsatz Kerala/Calicut 04/2004) die Vorarbeit geleistet und Kontakte geknüpft. Der lokale Ansprechpartner vor Ort war Dr. J.A. Jayalal. Das erste Screening wurde durch die Ärzte der Rotarier lokal vor Ort durchgeführt. Die erste und letztendlich einzige Schwierigkeit waren die Gewichtsbeschränkung auf 35 kg/Person und die ungünstige Flugzeit mit Aufenthalt nächtens 3 bis 10 Uhr in Bombay. (…)
kompletten Einsatzbericht 2005 lesen (PDF)