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vom 06. - 20.07.2002
SKM-Hospital in Nepal

Andreas Settje schreibt an anderer Stelle in diesem Heft ausführlich
über die rasante Entwicklung des Klinikprojektes. Wir haben
ihn für 2 Wochen im Sommer während seines verdienten Urlaubes
vertreten: Op.-Schwester Silvia Schroer, Dr. Benedikt Rebello als
Anaesthesist - und Thorsten Huhn, der als Zivi in unserem Op. in
Vreden schon handwerkliches Geschick unter Beweis stellte und jetzt
Detailaufgaben in der Fertigstellung der Operationssäle in
Nepal übernahm.

Zunächst war es das übliche rekonstruktive Spektrum:
Kontrakturen überall, auch frische Verbrennungswunden.

Duplizität: Auch hier hatten wir ein Baby mit schweren frischen
Kopfwunden nach Verbrennung zu versorgen. Neu für uns war die
große Zahl von Defektwunden mit offenen Frakturen im Unterschenkelbereich,
die jetzt offenbar aus allen Landesteilen in die Rekonstruktive
Klinik nach Salambutar strömen.
Christa Drigalla hat wieder auf’s Trefflichste für uns
gesorgt. Das Gästehaus bietet hervorragende Unterkunft, Christa’s
vegetarische Küche ist der reinste Jungbrunnen!
Benedikt (Rebello, Anaesthesist) war in vielerlei Hinsicht eine
wertvolle Stütze. Herkunftsbedingt kennt er nepalische Mentalität
und Sprache, was uns den Zugang zu den Patienten natürlich
erleichterte.
Unvergessen unser spät-nachmittäglicher Gewaltmarsch
nach Nagakott mit Übernachtung dort. Zum Op.-Programm punkt
8.00 Uhr waren wir wieder im SKM.

Arnulf Lehmköster
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