News

Presseveröffentlichungen

Donnerstag, 2. Juli 2015

Bergedorfer Zeitung

 

Bergedorfer Zeitung

Bildzeitung

Bildzeitung_IMG-20150502-WA0001

Generalanzeiger

Scan_Pic0004

Scan_Pic0002

IMG_6909

 

 

 

Von der Füllung bis zur MKG-Chirurgie

Donnerstag, 2. Juli 2015

Download (PDF, 323KB)

 

 

Weihnachtsrundbrief

Dienstag, 30. Dezember 2014

Liebe Freunde und Förderer,
schon wieder ist ein Jahr schnell vergangen und mahnt uns zu dankbarer Rückschau.

Unsere Sektion hat, genauso wie im Vorjahr, wieder 12 Einsätze absolviert und dabei dieselben Ziele angelaufen wie im Vorjahr: Puma und Sumbawanga in Tansania und Kenema in Sierra Leone.

Hier war Bernd Krause mit Team in Fortsetzung des Piloteinsatzes vom Vorjahr im Februar in Sierra Leone aktiv, die geplanten weiteren Einsätze wurde leider durch den Ausbruch der Ebola-Epidemie unterbrochen.

Marcus Strotkötter hat wieder zwei Großeinsätze nach Sumbawanga – jeweils mit dreifacher Teamstärke – organisiert. Der Bedarf dort im fernen Süden des Landes ist riesengroß, umso wichtiger, die von dem Benediktinerpater und Chirurgen Ignaz-Dandah so erfolgreich und effektiv organisierte Arbeit wie bisher fortzusetzen. Der sächsische Zweig unserer Sektion hat mittlerweile das Kunststück fertiggebracht sich organisatorisch und finanziell komplett selbstständig zu machen, so dass damit der Osten Deutschland bei Interplast nun fest etabliert ist.

Die Hauptarbeit der Sektion lag natürlich wieder in Puma, dorthin führten in diesem Jahr wieder 9 Einsätze. Zwei davon waren wieder in Regie unserer ostdeutschen Ophtalmologen unterwegs, die mit ihrem Förderverein „Vision for Puma“ alle Eigenmittel erbracht hatten. Zuletzt sorgten sie auch noch für die Anschaffung eines OP-Mikroskops.

Die Koordination der übrigen 7 Einsätze in Puma konnte glücklicherweise durch zwei Langzeit- aktivisten, Dr. Wolfram Demmer (Chirurg) und Inga Valder (OP-Schwester) erfolgen, die 7 bzw. 3 Monate in Puma verblieben. Durch die hohe Frequenz der plastisch-rekonstruktiven Arbeit aber auch durch die Versorgung anderer Schwerpunkte wie Unfall- und Visceralchirurgie sowie Gynäkologie hat das Krankenhaus in Puma einen landesweiten Ruf erhalten und immer größeren Patientenzustrom erfahren.

Dadurch vergrößerten sich allerdings auch die finanziellen Probleme des privaten Krankenhaus- trägers, der keinerlei staatliche Hilfen erhält. Wir versuchen daher, mit zunehmender materieller und finanzieller Hilfe die Arbeitsmöglichkeiten für die Interplast-Arbeit zu erhalten und auszubauen. Dazu gehörte schon im vergangenen Jahr der Bau der Verbrennungsanlage durch Hein Stahl, die in diesem Frühjahr endgültig in Betrieb genommen werden konnte. Auch konnte der von uns mit Unterstützung von MISSIO angeschaffte Bus inzwischen in Japan angekauft und ausgeliefert werden. In Kürze soll der Ausbau einer großen Ambulanzabteilung beginnen.

INTERPLAST - Germany e

 

Durch Mitwirkung mehrerer Organisationen wurde darüber hinaus jetzt das auf dem Missionsgelände erbohrte Wasser, das hochwertige Qualität hat, in einer Anlage abgefüllt und verkauft, so dass damit erstmalig die Chance besteht, finanziell auf eigenen Füssen zu stehen. Für die umliegende Bevölkerung ist die Versorgung mit sauberem Wasser zusätzlich ein schwerwiegender Beitrag zur Volksgesundheit.

Zum Verbringen der in Deutschland angeschafften Abfüllanlage war das Versenden eines 40-Fuss- Containers erforderlich. Kaum hatte sich herumgesprochen, dass ein Container nach Tansania auf den Weg gebracht werden soll, kamen auch schon die Angebote von Materialspenden aus der ganzen Republik: Krankenhausbetten- und Inventar aus München, Berlin, Paderborn, Hameln, Göttingen, Münster ,Langenfeld, Leverkusen, alles wollte erst mal zusammengebracht und verstaut werden, was uns große Teile des Jahres in Atem hielt. Im November kam dann das erlösende „GO“, als der Container die Zollschranken in Daressalam passiert hatte und auf dem 600Kilometer Landweg nach Puma war.

Natürlich haben uns auch viele Andere finanziell und personell kraftvoll unterstützt: Die Sektionen Duisburg und Eschweiler, das Hauptkonto, sowie Frau Huck mit Pro Interplast und Hajo Schneck mit den Ebersbergern haben viele Flüge übernommen, Elmar Nick hat ein komplettes Team gestellt , einen weiteren Einsatz finanzierte der Lions-Club Dortmund. Und auch die Lions-Clubs Siebengebirge und Pulheim sowie die Interplast-Stiftung halfen uns wieder kräftig unter die Arme.

Bad Honnefer Ärzte stifteten Ultraschall-Geräte und sogar eine komplette Röntgenanlage.

Einen kompletten Satz Solarpanele für das Krankenhaus in Puma erhielten wir von einer Bonner Firma, sie sollen im Januar von „unserem“ Elektromeister Thomas Jäger aufs Dach gebracht werden.

Soeben erreichte uns noch eine Großspende der Kutscheid-Stiftung, die uns die finanziellen Sorgen für das nächste Jahr nehmen wird. Ganz lieben Dank an Werner und seine Schwester, die das erneut ermöglicht haben.

So bleibt es uns, am Ende dieses Jahres , Ihnen und Euch allen aufs herzlichste zu danken, die ihr uns bei diesen ständig wachsenden Aufgaben unterstützt habt, verbunden mit der Bitte, uns auch im kommenden Jahr nicht zu vergessen.

Die Teams sitzen jedenfalls schon in den Startlöchern …

Mit den Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr verbleiben wir

Ihre/Eure

Michael und Regina J. Schidelko

INTERPLAST - Germany e

Spendenkonto Interplast Siebengebirge IBAN: DE 43 380 40007 0277 777 900

 

 

OPERATIONS-PATENSCHAFT

Montag, 5. Mai 2014

Liebe Freunde, Unterstützer, und Spender,
Bei unserem letzten Einsatz wie aber auch bei allen vorhergehenden Einsätzen, ist immer wieder die Frage aufgeworfen worden, wie die Operationen finanziert werden.
Normalerweise ist es so, dass Patienten am Eingang eines Hospitals eine Preisliste vorfinden, auf der alle Leistungen vom Labor über Röntgen bis hin zu den Operationen zu zahlen haben. Ausgenommen von dieser Regelung sind Schwangere, HIV-infizierte Patienten, Kinder unter 5 Jahren und Erwachsene über 65 Jahre. Die Verpflegung ist in Eigenregie zu organisieren.
Die Zahlungen sind in bar zu erbringen. Eine durchschnittliche Operation kostet 400 US $ = 288 €. Diese Summe ist für die meisten Patienten nicht aufzubringen.
Also verzichtet man auf eine notwendige Operation.
Das Prinzip der Interplast-Teams ist es, die Operationen kostenfrei den Patienten zur Verfügung zu stellen. Das weiß man. So nehmen die Menschen in den meisten Fällen ihr gesamtes Erspartes und das Ihrer Angehörigen zusammen, sind tagelang mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs, warten geduldig vor dem Operationssaal auf den berühmten weißen Zettel mit dem Operationstermin. Das ist das größte Glücksmoment.

Beim letzten Einsatz waren erstmals auch Patienten aus dem Kongo, Zambia und Kenia angereist, die auf eine Operation hofften. Der Radius hat sich auf über 400 km im Radius ausgeweitet. Die bisherigen Teams und das Hospital in Sumbawanga haben mehrfach die Kosten für die Rückfahrt einzelner Patienten übernommen, weil die Patienten die Rückfahrt sonst nicht hätten antreten können.

Wir würden gerne die Anzahl der Operationen erhöhen und haben uns überlegt, eine OPERA TIONSPA ENSCHAFT anzubieten. Die heutigen Kosten für eine Operation liegen bei 204 US $ = 147 €. Darin sind alle Kosten für Flug, Transport von Material, Verpflegung, Unterkunft, Diesel für Generator, Arbeitserlaubnisse enthalten. Die Teammitglieder übernehmen darüber hinaus jeweils einen Eigenanteil für alle Zubringerflüge. Innerdeutsche Transporte
werden ebenfalls von den Teammitgliedern kostenfrei übernommen.
Im Rahmen des letzten Einsatzes konnten wir 144 schwere und lange Operationen mit einem 12-köpfigen Team erfolgreich durchführen.
Im Rahmen unseres nächsten Einsatzes planen wir mit 16 Teammitgliedern an 3 Tischen parallel zu operieren.
Wir würden uns freuen, möglichst viele Paten für eine weitere Operation zu finden und bieten die OPERATIONS-PATENSCHAFT über 147 € an.

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS. WIR DANKEN IHNEN SEHR!!!!
Kontoverbindung:
Sabine Wetter Interplast Germany e.V. Sektion Siebengebirge-Sachsen
IBAN DE93 8707 0024 0607 0676 00
BIC/SWIFT DEUTDEDBCHE
Deutsche Bank
Verwendungszweck: Projekt Sumbawanga/Tanzania

Marcus Strotkötter + Sabine