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Weinachtsbrief 2016 Sektion Siebengebirge

Sonntag, 4. Dezember 2016

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Meine Famulatur in Tansania – Zwischen Kaiserschnitt und Fixateur externe 21.07.16 -19.08.16

Samstag, 3. Dezember 2016

 

Der letzte Sommer war ein ganz besonderer für mich. Ich habe 30 Tage im Queens of Universe Hospital in Puma, Tansania, bei dem deutschen Chirurgen Dr. Martin Krajewski meine Famulatur abgeleistet. Er wird als Facharzt für Allgemein- und Unfallchirurgie, nach 15 Jahren Krankenhauserfahrung und der selben Zeit in eigener Praxis, nun für anderthalb Jahre für die Organisation Interplast tätig sein.

Er las mich auch nach meinem Flug in Arusha auf und gemeinsam traten wir die Busfahrt ins Landesinnere an. Mittwochabend kamen wir an und am Donnerstag starteten wir mit einer ersten Visite, bei der ich direkt einen guten Überblick über die verschiedenen Patienten bekam.

Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass die drei einheimischen Ärzte Dr. Baraka, Dr. Mmary und Dr. Mabula die internistischen Patienten selbstständig behandeln, während Dr. Krajewski mit unfallchirurgischem Schwerpunkt arbeitet.

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Benefiz-Lesung auf der Oberen Burg, 1220 Euro für Interplast-Germany

Dienstag, 22. November 2016

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Interplast-Einsatz Puma 14.10.-22.10.2016

Samstag, 12. November 2016

Schon oft habe ich im Rahmen der letzten Jahrestreffen von den Interplast-Einsätzen in Puma gehört. Dieses Mal konnte ich dann selbst dabei sein. Reinhold Stricker aus Wittlingen hatte sich das zuletzt aufkommende Thema der geringen Fluktuation und dem damit fehlendem Nachwuchs in den Teams zu Herzen genommen und mich so als zweiten Anästhesisten/Anästhesiepfleger mitgenommen. Dafür nochmals vielen Dank.
Nach dem korrekten ausfüllen, kopieren, beglaubigen und verschicken von etlichen Einreiseformularen konnte nun die richtige Planung losgehen. Was brauchen wir alles? Was ist schon da und was nehmen wir mit? Glücklicherweise konnte uns eine Auflistung des letzten Puma-Teams weiterhelfen und demnach schien das Meiste schon vor Ort zu sein. Aber wie der gewissenhafte Anästhesist so ist, zur Sicherheit doch mal von allem ein bisschen mehr einpacken, man weiß ja nie…. dazu später mehr…

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Einsatzbericht des augenärztlichen Teams vom 25.09. bis 07.10.2016 in Puma/ Tansania, Krankenhaus des katholischen Ordens „Mother of the Holy Cross“

Donnerstag, 3. November 2016

Dr. Christiane Schilling (Augenärztin), Dr. Steffen Jurkutat (Augenarzt), Dr.Frank Klemm (technischer Mitarbeiter, Vorsitzender Verein „Vision for Puma“ e.V.), Ramona Sellke (OP- Schwester), Maximillian Rasch (Werkstudent)

Wie schon der Einsatz im Juni/ Juli in diesem Jahr, war auch unser Einsatz mit Schwierigkeiten verbunden. Das begann bereits im Vorfeld, als durch das Medical Council of Tanganyika neue Bedingungen für die Arbeitserlaubnis festgelegt wurden. So war ab 20.09.2016 eine online Registrierung für die Ärzte gefordert, bei der sämtliche Dokumente eingepflegt sein mußten. Die Beschaffung dieser Dokumente in der kurzen Zeit war fast unmöglich, ließ sich jedoch unter Mithilfe der entsprechenden Stellen (polizeiliche Meldestelle, Landesärztekammer, Landesverwaltungsamt, Dolmetscherbüro) noch am letzten Tag vor der Abreise realisieren. Allerdings hatte die entsprechende Website eine Störung und ließ keine Übermittlung der Dokumente zu. Unsere Reise begann also mit einer ziemlichen Verunsicherung. Wir trafen uns in Berlin Tegel, wo erst mal ein großes Umverteilen des Gepäcks sowie eine massive Überredungskunst bzgl. des Übergepäcks (einschließlich der dringend georderten chirurgischen Sachen) erforderlich waren. Der Flug mit der KLM und Zwischenlandung in Nairobi gestaltete sich ohne Probleme, jedoch fehlten am Flughafen in Kilimandscharo/Arusha zunächst unser Fahrer und dann noch 4 wichtige Koffer. Nach entsprechender Reklamation und Diskussion wurde uns die Ankunft der Koffer für den Folgetag versprochen. Daraufhin beschloß Pater Joseph, unser Fahrer, nach Rücksprache mit dem Kloster, daß wir die Nacht über in Arusha verbringen und erst am nächsten Tag mit vollständigem Gepäck nach Dareda starten sollten.

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Einsatzbericht des augenärztlichen Teams vom 25.6. bis 10.7.2016 in Puma/ Tansania, Krankenhaus des katholischen Ordens„Mother of the holy cross“

Montag, 8. August 2016

Dr. Andrea Huth (Augenärztin, 5. Einsatz, Teamleitung), Dr. Marina Müller (Augenärztin, 2. Einsatz), Alexandra Freund (OP- Schwester, 2. Einsatz), Katharina Dumke (Optikerin, 3. Einsatz)
Gleich vorweg: dieser Einsatz war nichts für schwache Nerven. Aber beginnen wir am Anfang:
Gestartet wurde in Berlin Tegel, dort waren alle noch guten Mutes und voller Vorfreude nach den Erlebnissen des Vorjahreseinsatzes. Bei tropischen Temperaturen streikte zwar kurzzeitig das Förderband der Koffertransportanlage, aber das muss ja keine Bedeutung haben.

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Solarstrom für Krankenhaus in Puma

Donnerstag, 30. Juni 2016

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Einsatz Madagaskar vom 23.7.- bis 8.5.2016

Montag, 27. Juni 2016

Das Ehepaar Dr. Detlef Merkle, er Gynäkologe, sie die erste Madagassin, die in Deutschland studierte, brachten ein Interplast-Team und mich schon vor 30 Jahren nach Antananarivo. Jetzt hatten sie ein nagelneues, aber fast leerstehendes Hospital NEXT im früheren Marine-Stützpunkt der Franzosen Diego Suarez (heute Antsinarana) an der Nordspitze Madagaskars entdeckt, das ideal für einen Interplast-Einsatz schien, da im Norden noch nie ein plastischer Chirurg tätig war. Gebaut wurde das Hospital 2010-2014 von dem ehemaligen Naturforscher, Prof. Luigi Bellini, der derzeit ein Diagnostik-Zentrum nebenan betreibt (http://www.nextonlus.it/).

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St. Franziskus Krankenhaus Eitorf spendet Medizintechnik nach Afrika

Dienstag, 21. Juni 2016

Interplast Eitorf

 

 

Einsatzbericht Sierra Leone Government Hospital Kenema 08.04. – 25.04.2016

Freitag, 27. Mai 2016

Sektion Siebengebirge unterstützt von der Sektion Korschenbroich/Eschweiler

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Das Team:

Bernd Krause – plastischer Chirurg; Lumnije Tahiri, Anaesthesieschwester ; Dr. Reinhold Stricker, Anaesthesist; Christina Hilger Ferreira, OTA; Dr. Maya Forkel, plastische Chirurgin; Nicole Grüner, med. Fachangestellte; Hans-Jürgen Arndt, Unfallchirurg/Orthopäde, Teamleiter (von li. nach re.)

 

Von März 2014 – Oktober 2015 waren Westafrika und insbesondere Sierra Leone von einer Ebola-Epidemie betroffen, die mit über 3.900 Toten und über 14.000 Erkrankten das Land und die Menschen, die sich noch von den Folgen des Bürgerkrieges (1991 – 2002) erholten, wiederum in eine existentiell bedrohliche Situation brachten. Unser Einsatzort, das Government Hospital in Kenema, im Osten des Landes, stand im Zentrum des Kampfes gegen Ebola. 39 Krankenhausmitarbeiter verloren durch Ebola ihr Leben. Ein Gedenkstein auf dem Krankenhausgelände mit den Namen der verstorbenen Mitarbeiter erinnert an die Katastrophe.

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