Einsatz in NDANDA / Tansania 18.09. – 02.10.2016

Freitag, 20. Januar 2017

Der Interplast-Einsatz nach Ndanda war zugleich mein Einstieg in die Medizin. Zwei Wochen, nachdem mich die Zulassung zum Medizinstudium erreichte, nahm mich das Team um PD Dr. Daniel Tilkorn (Plastische Chirurgie) und Dr. Dr. Michael Bergermann (MKG) mit auf den gut zweiwöchigen Trip ins St. Benedict Hospital im Süden Tanzanias. Als medizinischer Laie kann ich Sinn und Erfolg der Eingriffe nicht beurteilen, vielleicht ist es aber sogar interessanter, meine Sicht als Außenstehender auf den Einsatz zu schildern.
Der Empfang vor Ort war herzlich und das Zusammenspiel des Teams so routiniert, dass bereits während dem Auspacken des Materials mit der Sichtung der Patienten durch die beiden Operateure und Anästhesisten begonnen werden konnte. Edgar, der Mann vor Ort, hatte die Wartenden bereits vorsondiert und war, insbesondere durch sein medizinisches Vorwissen als Physiotherapeut, eine große Unterstützung bei Übersetzung, Aufklärung und Dokumentation.

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Das Interplast-Team der Sektion Sachsen hat den 11. Einsatz erfolgreich abgeschlossen.

Montag, 16. Januar 2017

Vom 13.10.-30.10.2016 haben 17 Teammitglieder zusammen mit den Ärzten und Schwestern des Dr. Atiman Memorial Hospitals in Sumbawanga/Tanzania ehrenamtlich während ihres Urlaubs Menschen mit schweren Fehlbildungen durch kostenfreie Operationen eine neue Lebensqualität geschenkt. Im Vorfeld des Camps hatte Dr. Dandah 310 Patienten mit Kontrakturen nach Verbrennungen, mit frischen Verbrennungen, Schilddrüsenvergrößerungen, alten und frischen Frakturen vorausgewählt. Am 15.10. und 16.10. wurden 185 Patienten dem Team vorgestellt.

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Einsatz Coroata / Brasilien vom 19.11. bis 2.12.2016

Donnerstag, 5. Januar 2017

Fotos u. Text © Susanne Beimann

 

…ich packe meinen Koffer, meine Reise ins Ungewisse

Und genau das tat ich vor einigen Wochen. Gespannt auf das, was mich erwarten würde und voll geballter Neugierde, Respekt vor dem Unbekannten, vor den noch nie dagewesenen Momenten, Gefühlen und Motiven.

Begonnen hatte alles damit, dass Dr. Michael Sollmann mir von seiner ehrenamtlichen Arbeit in Coroatá in Brasilien erzählte, organisiert von Interplast. Zwei Wochen sei ein Team von Ärzten, einer Anästhesieschwester und einem Anästhesiepfleger vor Ort, um dort zu helfen, indem sie Operationen im Bereich der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, plastischen Chirurgie und Handchirurgie durchführen. Er erzählte und berichtete, und ich kam gar nicht nach mit meinen vielen Fragen, und für mich stand fest: da möchte ich mit und meine Arbeit, in Form einer Fotoreportage spenden, um auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Ich bin in der Vergangenheit bereits des Öfteren auf eigene Faust mit Rucksack in mein Lieblingsland Indien gereist. Wer Indien bereist, bereist immer die schöne und automatisch die sehr armen Seite diese Landes. Es war mit also bewusst, was mich erwarten würde, gepaart mit einer großen Portion Respekt, da solche Projekte erst möglich gemacht und gestemmt werden dank der ehrenamtlichen Tätigkeit der Ärzte, Pfleger und Ordensschwestern. Sie spenden ihre freie Zeit für diese Vorhaben; wenn es gut läuft, anteilig in Form von ein paar Urlaubstagen unterstützt durch das Krankenhaus, in dem sie angestellt sind.

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Einsatzbericht Murunda/RW, 5.-20.-November

Freitag, 2. Dezember 2016

5.Einsatz in 2016

Murunda/RW, 5.-20.-November

Teilnehmer:

aus Bremen:Dr.Julia Fasold, Anästhesistin; Gesa Dageförde, Anästhesie-Schwester; aus Ahaus: Dr.Pavol Stolfa, Plastsicher Chirurg; aus Borken: Petra Wansing, OP-Schwester, Alexandra Siegel-Schoppen, Krankenschwester; aus Vreden: Dr.Arnulf Lehmköster, Plastischer Chirurg und Teamleiter
Im November gings wieder zu einem großen OP-Einsatz nach Murunda: Flugbuchung mit gehörigem (kostenfreien) Übergepäck bei BrusselsAir, Übernachtung in Kigali im Amani-Gästehaus, der Transport nach Murunda durch Fahrzeuge des Hospitas mit Zwischenstop und Mittagessen am Kivu-See, Geld tauschen,Trinkwasserbevorratung, sind nun schon Routine.

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Interplast-Einsatz Puma 14.10.-22.10.2016

Samstag, 12. November 2016

Schon oft habe ich im Rahmen der letzten Jahrestreffen von den Interplast-Einsätzen in Puma gehört. Dieses Mal konnte ich dann selbst dabei sein. Reinhold Stricker aus Wittlingen hatte sich das zuletzt aufkommende Thema der geringen Fluktuation und dem damit fehlendem Nachwuchs in den Teams zu Herzen genommen und mich so als zweiten Anästhesisten/Anästhesiepfleger mitgenommen. Dafür nochmals vielen Dank.
Nach dem korrekten ausfüllen, kopieren, beglaubigen und verschicken von etlichen Einreiseformularen konnte nun die richtige Planung losgehen. Was brauchen wir alles? Was ist schon da und was nehmen wir mit? Glücklicherweise konnte uns eine Auflistung des letzten Puma-Teams weiterhelfen und demnach schien das Meiste schon vor Ort zu sein. Aber wie der gewissenhafte Anästhesist so ist, zur Sicherheit doch mal von allem ein bisschen mehr einpacken, man weiß ja nie…. dazu später mehr…

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Einsatzbericht Kumasi/Ghana  10/2016 (Dr. Mehmet Atila, 1.10.-09.10)

Mittwoch, 9. November 2016

Planung und Vorbereitung des Einsatzes erfolgte mit Hilfe von Dr. Oheneba Owuso Danso dem “Head of Plastic Surgery” im Komfo Anokye Teaching Hospital in Kumasi. Oheneba hat seine Ausbildung zum Plastischen Chirurgen in Rotenburg bei Prof. Hebebrand absolviert. Dort lernte ich Ihn als Freund und Kollegen schätzen und war auch an seiner Ausbildung beteiligt. Ich stehe bis heute in regelmäßigen Kontakt mit Ihm und wir diskutieren Patientenfälle per E-mail oder WhatsApp. In diesem Rahmen sind immer mehr Patienten vorstellig geworden, die Oheneba und sein Team nicht alleine versorgen können. Er bat mich um meine Hilfe, welcher ich mit Freude entgegenkommen bin.

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Einsatzbericht des augenärztlichen Teams vom 25.09. bis 07.10.2016 in Puma/ Tansania, Krankenhaus des katholischen Ordens „Mother of the Holy Cross“

Donnerstag, 3. November 2016

Dr. Christiane Schilling (Augenärztin), Dr. Steffen Jurkutat (Augenarzt), Dr.Frank Klemm (technischer Mitarbeiter, Vorsitzender Verein „Vision for Puma“ e.V.), Ramona Sellke (OP- Schwester), Maximillian Rasch (Werkstudent)

Wie schon der Einsatz im Juni/ Juli in diesem Jahr, war auch unser Einsatz mit Schwierigkeiten verbunden. Das begann bereits im Vorfeld, als durch das Medical Council of Tanganyika neue Bedingungen für die Arbeitserlaubnis festgelegt wurden. So war ab 20.09.2016 eine online Registrierung für die Ärzte gefordert, bei der sämtliche Dokumente eingepflegt sein mußten. Die Beschaffung dieser Dokumente in der kurzen Zeit war fast unmöglich, ließ sich jedoch unter Mithilfe der entsprechenden Stellen (polizeiliche Meldestelle, Landesärztekammer, Landesverwaltungsamt, Dolmetscherbüro) noch am letzten Tag vor der Abreise realisieren. Allerdings hatte die entsprechende Website eine Störung und ließ keine Übermittlung der Dokumente zu. Unsere Reise begann also mit einer ziemlichen Verunsicherung. Wir trafen uns in Berlin Tegel, wo erst mal ein großes Umverteilen des Gepäcks sowie eine massive Überredungskunst bzgl. des Übergepäcks (einschließlich der dringend georderten chirurgischen Sachen) erforderlich waren. Der Flug mit der KLM und Zwischenlandung in Nairobi gestaltete sich ohne Probleme, jedoch fehlten am Flughafen in Kilimandscharo/Arusha zunächst unser Fahrer und dann noch 4 wichtige Koffer. Nach entsprechender Reklamation und Diskussion wurde uns die Ankunft der Koffer für den Folgetag versprochen. Daraufhin beschloß Pater Joseph, unser Fahrer, nach Rücksprache mit dem Kloster, daß wir die Nacht über in Arusha verbringen und erst am nächsten Tag mit vollständigem Gepäck nach Dareda starten sollten.

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Einsatzbericht Tosamaganga (Tansania) (17.09.2016 – 01.10.2016)

Donnerstag, 3. November 2016

Das Interplast Team durfte in diesem Jahr den zehnten Einsatz im Missionskrankenhaus der Dioszöse von Iringa durchführen.

Der Einsatzort geht auf Hubertus und Marlene Tillkorn zurück, die dort in vielen Jahren Grossartiges geleistet haben.

Passend zum zehnjährigen Jubiläum, war auch unser Team «zehnköpfig».

Teamleiter, Robert Oellinger, wurde unterstützt von zwei weiteren plastischen Chirurgen, Stephan Düchting und Klaus Plogmeier. Als Mund- Kiefer und Gesichtschirurg hat Bernd Lethaus seinen ersten Interplast Einsatz in Tosamaganga durchgeführt. Es gab ausreichend zu tun für ihn. Lippenspalten, Gaumenspalten, Parotistumoren und andere MKG Patienten, liessen seinen einwöchigen Einsatz wie im Flug vergehen.

Die Anästhesie unter der Leitung von Stefan Stöckel, mit Christian Kreitmair und Antonie Froriep (ebenfalls erster Interplast Einsatz) war stark gefordert und hat eine tolle Arbeit geleistet.

Sinischa Wagner (erster Interplast Einsatz) und Ilona Eichenberger haben gemeinsam die OP Abläufe und die materialtechnische Versorgung unterstützt, sowie täglichen Visiten und Verbandswechsel mitbetreut.

Bindeglied zwischen den Patienten, dem einheimischen Personal und dem Interplast Team, war wie schon in den Jahren davor die Medizinstudentin Anna Lena Reusch, die auf Grund Ihres Engagements und der exzellenten Suaheli- Sprachkenntnisse für die Gruppe unentbehrlich ist.

Der Einsatz 17. September – 01. Oktober 2016

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Ärzteteam von INTERPLAST hilft zwei Wochen in Peru

Montag, 15. August 2016

Wieder entsandte die Sektion Bad Kreuznach eine Delegation in die Welt:  Eine Interplast-Ärztegruppe unter Leitung von Dr. André Borsche operierte bedürftige Patienten in der Wüstenregion im Norden Perus, nicht weit von der Pazifikküste entfernt. Es war der zweite Einsatz in dem kleinen Städtchen Guadalupe auf Initiative von Ricardo Bueno und Stefan Pappert vom Verein PEP aus Trier.  Das Team wurde wieder von den Peruanern auf’s Herzlichste empfangen.

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Einsatzbericht des augenärztlichen Teams vom 25.6. bis 10.7.2016 in Puma/ Tansania, Krankenhaus des katholischen Ordens„Mother of the holy cross“

Montag, 8. August 2016

Dr. Andrea Huth (Augenärztin, 5. Einsatz, Teamleitung), Dr. Marina Müller (Augenärztin, 2. Einsatz), Alexandra Freund (OP- Schwester, 2. Einsatz), Katharina Dumke (Optikerin, 3. Einsatz)
Gleich vorweg: dieser Einsatz war nichts für schwache Nerven. Aber beginnen wir am Anfang:
Gestartet wurde in Berlin Tegel, dort waren alle noch guten Mutes und voller Vorfreude nach den Erlebnissen des Vorjahreseinsatzes. Bei tropischen Temperaturen streikte zwar kurzzeitig das Förderband der Koffertransportanlage, aber das muss ja keine Bedeutung haben.

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